Klein- und Hausbrunnen
Bekannte Arten und Ausführungen von Klein- und Hausbrunnen sind Bohrbrunnen, Schachtbrunnen und Quellfassung. Sickerrohrleitungen und Horizontalfilterbrunnen sind bei uns wenig verbreitet.
| Bohrbrunnen |
Die Bohrung wird im Drehbohrverfahren hergestellt. Im Klein- und Hausbrunnen werden Durchmesser bis 400mm verwendet. In das Bohrloch wird das Brunnenrohr eingebaut, verkiest und Wasserführende Schichten werden mittels Tonsperre abgedichtet, um eine Verbindung von unterschiedlichen Wasserhorizonten zu verhindern. Die Tiefe des Bohrbrunnens richtet sich nach Tiefenlage des Grundwasserleiters. Der Brunnen sollte dabei nach Möglichkeit die ganze Mächtigkeit des Grundwasserleiters erschließen. Das erschlossene Wasser ist Tiefenwasser von hygienisch einwandfreier Beschaffenheit.
Als Sonderform des Bohrbrunnens kann der Rammbrunnen bezeichnet werden, der nur bei kleineren Einzelversorgungen wie Landgrundstücken, Weiden in Verwendung ist. |
| Schachtbrunnen |
Ein Schachtbrunnen erschließt das Wasser der in geringer Tiefe liegenden wasserführenden Schichten. Bei größeren Durchmessern dient dieser zugleich einem Wasserspeicher. Im Verhältnis zum Bohrbrunnen weit der Schachtbrunnen geringere Liefermengen auf und ist daher heute noch selten bei Einzelversorgung im Gebrauch. |
| Quellfassung |
Quellen sind die einfachste Form Wasser zu gewinnen. Die Höhenlage einer Quelle, verbunden mit geringer Entfernung zum Verbrauchsort, reduziert die Kosten ungemein. Bei dem gestiegenen Wasserverbrauch und den höheren hygienischen Anforderungen an unser Trinkwasser hat die Quellfassung an Bedeutung eingebüßt. |
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Die Bohrung wird im Drehbohrverfahren hergestellt. Im Klein- und Hausbrunnen werden Durchmesser bis 400mm verwendet. In das Bohrloch wird das Brunnenrohr eingebaut, verkiest und Wasserführende Schichten werden mittels Tonsperre abgedichtet, um eine Verbindung von unterschiedlichen Wasserhorizonten zu verhindern. Die Tiefe des Bohrbrunnens richtet sich nach Tiefenlage des Grundwasserleiters. Der Brunnen sollte dabei nach Möglichkeit die ganze Mächtigkeit des Grundwasserleiters erschließen. Das erschlossene Wasser ist Tiefenwasser von hygienisch einwandfreier Beschaffenheit.
Ein Schachtbrunnen erschließt das Wasser der in geringer Tiefe liegenden wasserführenden Schichten. Bei größeren Durchmessern dient dieser zugleich einem Wasserspeicher. Im Verhältnis zum Bohrbrunnen weit der Schachtbrunnen geringere Liefermengen auf und ist daher heute noch selten bei Einzelversorgung im Gebrauch.
Quellen sind die einfachste Form Wasser zu gewinnen. Die Höhenlage einer Quelle, verbunden mit geringer Entfernung zum Verbrauchsort, reduziert die Kosten ungemein. Bei dem gestiegenen Wasserverbrauch und den höheren hygienischen Anforderungen an unser Trinkwasser hat die Quellfassung an Bedeutung eingebüßt.