Förder- und Schluckbrunnen
Ist Grundwasser in vertretbarer Tiefe und Temperatur vorhanden, so erreicht man damit die höchsten Jahresarbeitszahlen (bewilligungspflichtig). Eine konstante Temperatur von +8°C bis +12°C garantiert einen optimalen Heizbetrieb. Das Grundwasser wird vom Förderbrunnen zur Wärmepumpe und von dort zum >15 Meter entfernten Sickerbrunnen geführt. Scheidet Grundwasser aus, bietet sich die Wärmequelle Erdreich an.
Sollte es aufgrund der geologischen Bedingungen nicht möglich sein eine Wasser/Wasser Anlage herstellen zu können, ist es naheliegend eine Energiesäule zu verwenden, da diese den zweithöchsten Wirkungsgrad vorweist.
Förderbrunnen (71 KB)
Schluckbrunnen (744 KB)
Prinzip der Thermischen Grundwassernutzung - Heizen Förder-Sickerschacht (744 KB)
Prinzip der Thermischen Grundwassernutzung - Kühlen Förder-Sickerschacht (744 KB)
Bediengungen die erfüllt sein müssen:
- Im Aquifer (wasserführende Schicht) muss eine ausreichende Menge an Wasser zu Verfügung stehen.
- Überbohren der wasserführenden Schichten notwendig, damit der Brunnen nicht überfahren wird.
- Mindestabstand Förder- & Schluckbrunnen >15m.
- Rückgabetemperatur max. 15°C (16°C) für Kühlen und min. 5°C (6°C) für Heizen damit keine nachteilige Beeinträchtigung fremder Wasserrechte entsteht.
Grundlagen für die Berechnung der Thermischen Leistung
Q = m * c * ΔT
m = Q / c * ΔT
Q = Wärmestrom [W]
m = Massenstrom des Wassers [l/s]
c = Wärmekapazität des Wassers [J/kg K]
ΔT = Temperaturdifferenz [°C]
Ermittlung der ausreichenden Menge Wasser für den Förderbrunnen?
Wärmepumpe: 13kW
Abkühlung/Erwärmung: +/- 5°C
spezifische Wärmekapazität: 4.187 J/kg K
0,620l/s = 13.000W / 5°C * 4.187 J/kg K
Ermittlung der Thermischen Leistung für die Wärempumpe?
Förder- und Versickerungsmenge: 1l/s
Abkühlung/Erwärmung: +/- 5°C
spezifische Wärmekapazität: 4.187 J/kg K
20.935W = 1l/s * 5°C * 4.187 J/kg K











