Pfahlbau
Pfähle gehören zu den wichtigsten Gründungsarten und zählen zu den ältesten Gründungselementen im Bauwesen. Sie sind ein lebenslanger Bestandteil eines Bauwerkes und somit ein wichtiger Garant für die Sicherheit des Bauwerkes und seiner Nutzer. Die Bauwerkslasten werden punktuell über die Pfähle in tieferliegende, tragfähige Bodenschichten übertragen. Die Lastabtragung in den Baugrund erfolgt über den Pfahlmantel „Mantelreibungspfahl“ oder über die Pfahlspitze „Spitzendruckpfahl“ Pfahlgründungen kommen in vielen Bereichen des Hoch, Tief- und Wasserbaues zum Einsatz. Es gibt verschiedene Varianten wie Einzelpfähle, Pfahlgruppen, Pfahlbock oder Pfahlwände.
Bohrdurchmesser: 620, 880 und 1.180mm
Unser Leistungsangebot umfasst:
- Druck- und Zugpfähle
- Energiepfähle - NEU
- Pfahlgründungen für Lärmschutzwände
- Baugrubensicherung
- Hang- und Dammsicherung
Schematische Darstellung von Bohrpfählen mittels Kellydrehbohren.
Kellydrehbohren (229 KB)
Bohrpfahlwände:
Eine Bohrpfahlwand besteht aus Ortbetonpfählen, die in der Regel wegen mit Bewehrung ausgeführt werden. Mögliche Ausführungsvarianten sind: aufgelöste Bohrpfahlwand, tangierende Bohrpfahlwand oder überschneidende Bohrpfahlwand. Ortbetonpfähle sind Pfahlgründungen, die in den Baugrund betoniert werden um eine Festigkeit des Untergrundes zu erreichen.
Die aufgelöste Bohrpfahlwand ist eine Möglichkeit den Untergrund zu sichern, wenn kein Grundwasser ansteht und sich im Boden im Bereich zwischen den Pfählen eine natürliche Gewölbestützwirkung ausbildet.

Die tangierende Bohrpfahlwand ist aufgrund von Ungenauigkeiten beim Bohren nicht wasserdicht. Jedoch haben die dicht nebeneinander stehenden bewehrten Stahlbetonpfählen eine hohe Stützkraft.

Die überschneidende Bohrpfahlwand ist wasserdicht. Der Einbau einer Bewehrung ist nur begrenzt möglich. Zuerst werden die Pfähle 1-3-5-7-9 unbewehrt hergestellt und anschließend die bewehrten Pfähle 0-2-4-6-8.














